Dienstag, 23. September 2008

Donau Radweg Balkan 2008 Karte


Am 26. Juni 2008 starteten wir in unser bislang größtes "Abenteuer".

Mit den Bikes im Flieger von Köln nach Budapest. Die Donau im Visier durch Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien und Rumänien bis zur Mündung ins Schwarze Meer bei Sfantu Gheorghe im Donaudelta.

Nach Ahrtal, Siegtal, Lahntal und Ems Radweg fühlten wir uns ausreichend trainiert für eine längere Radreise. Aber wohin? Ein Artikel in einem Radmagazin, über den Ausbau des Donauradwegs in Serbien, gab schließlich den entscheidenden Anstoß. Den Flug nach Budapest buchten wir bereits im April. Aber wie sollten wir zurückkommen und von wo? Wie weit würden wir in den 24 Urlaubstagen überhaupt fahren können? Widersprüchliche Aussagen über Fahrradmitnahme in Zügen und Bussen. Wie würden unsere diversen Körperteile-insbesondere die Sitzflächen-auf mehrwöchiges Rad fahren reagieren? Lauter offene Fragen. Erst einen Tag vor der Abreise buchten wir die Rückflüge von Constanta über Pisa nach Hahn. Sollten wir es aus eigener Kraft nicht schaffen das Schwarze Meer zu erreichen, würden halt öffentliche Verkehrsmittel herhalten müssen.

Als besonders hilfreich bei der Vorbereitung und erst Recht unterwegs, erwiesen sich:

- das 8-teilige Kartenset mit dem Titel "Donau Radweg - Von Budapest bis zum Schwarzen Meer", im Huber Verlag erschienen.

- aus der bikeline Serie "Donau-Radweg 4", sowie die äußerst informative Seite

- donau-info.org (siehe Links)

Wir haben uns bemüht, die oben eingestellte (mit Hilfe von google maps erstellte) Karte so exakt darzustellen, das die Route mit ein wenig Übung im Navigieren nachgefahren werden könnte.

Etwas Statistik: Von 24 Tagen Reisedauer insgesamt verbrachten wir 21 auf den Rädern und legten dabei 1906km zurück. Die kürzeste Tagesetappe betrug 65km, die längste 143km.

Montag, 22. September 2008

Jeck op Zweirad sind Elke und Hartmut aus Sankt Augustin.

Wir verreisen leidenschaftlich gerne und das am Liebsten auf Zweirädern. Zwischen 2004 und 2007 haben wir einige 10.000km auf einer alten KLR 650 ab geritten. Im Sommer 2007 ereilte uns das Schicksal in Form eines Sturzes, bei der sich Elke eine derart üble Knieprellung zuzog, das sich die jahrelange ADAC-Mitgliedschaft (kostenloser Rücktransport) bezahlt machte. Der behandelnde Arzt meinte Rad fahren sei gut fürs Knie und sollte damit Recht behalten. Das Zweirad blieb, nur der Motor fehlt seither.
Aus anfänglich leichtem Training wurden Tages-, Wochenend- und schließlich Urlaubstouren, die ihren vorläufigen Höhepunkt in einer Reise entlang der Donau, von Budapest bis zur Mündung ins Schwarze Meer, fanden.
Immer wieder nach unseren Erlebnissen befragt, haben wir uns nun entschlossen dieses Blog zu gestalten. Da wir diesbezüglich keinerlei Kenntnisse haben, wird es sicherlich eine Weile dauern bis es Form annimmt.
Mal sehen, was dabei rumkommt.